Wahrscheinlich um 1800 aus Frankreich kommend in Deutschland eingeführt. Breits 300 Jahre früher wurde sie in der Normandie kultiviert.
Die Goldparmäne wird vorzugsweise als Tafelapfel angebaut. Jedoch findet sie auch Verwendung in der Saftherstellung. Auch ist Sie bei Spirituosenherstellern sehr beliebt.
Reifend im September ist sie bis Januar haltbar. Die Frucht ist mittelgroß, kugelig aber auch kegelförmig abgeflacht. Schalenfarbe goldgelb, bei Vollreife auch verwaschen goldrot bis trüb rot. Das Fruchtfleisch zeigt sich gelborange, ist knackig und saftig. Früchte mit sortentypischem Geschmack. Dafür ist die Goldparmäne bekannt und deshalb äußerst beliebt.
Der Baum verlangt nährstoffreiche Böden und ist bis in die mittleren Lagen anbaufähig. Wuchsstärke im Laufe der Jahre Nachlassend aufgrund der Erträge. Deshalb ist das Fruchtholz regelmäßig zu erneuern, auch um Vergreisen entgegen zu wirken. Etwas anfällig für Obstbaumkrebs. Weil ihre Vorteile diese eher nachteilige Eigenschaft überlagern ist die Goldparmäne nach wie vor ständig gefragt. Sie gehört in allen Baumschulen zum nachgefragten Standartsortiment.
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