Kurz auch landesweit „Oldenburg“ genannt. Tafel- und Saftapfel. In Geisenheim im Jahr 1897 gezüchtet. Starker Wuchs der mit zunehmendem Alter nachlässt. Aufrecht wachsenden Krone mit bereits im Jungstadium eher geneigten bis flachen Gerüstasten. Der 45°-Erziehungsmethode folgt die Sorte trotz aller Bemühungen des Kultivators nicht. Eher geeignet für warme und mäßig feuchte Standorte. Für nasse Bodenverhältnisse und höhere Lagen ungeeignet. Da die Fruchtqualität unbefriedigend ausfällt. Mittelfrühe Blüte, auffallend schön anzusehen, mit roten kleinen Blütenblättern.
Pflückreif im Monat September. Ohne lange Lagerfähigkeit. Früchte sonnenseits hellrot bis dunkelrot gestreift oder marmoriert. Fruchtfleisch weißlich Geld, süß säuerlich mild. Regelmäßige und hohe Erträge.
Erziehungsformen; vorwiegend am Spalier, als Busch, Viertel- oder Halbstamm. Auch als Hochstamm zu kultivieren ohne zum Baumriesen zu werden also noch in akzeptablem Bereich zu pflegen und ernten.
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